
Cyberangriffe auf kleine Unternehmen: Ein Ratgeber
Wie schütze ich mein kleines Unternehmen vor Cyberangriffen? Phishing, Ransomware, schwache Passwörter: konkrete Maßnahmen, die sofort wirken. Jetzt lesen.
Botnet bezeichnet ein Netzwerk aus vielen unbemerkt infizierten Geräten, die zentral von Angreifern gesteuert werden, um Cyberangriffe durchzuführen. Diese Geräte – oft normale PCs, Server oder IoT‑Hardware – führen Befehle aus, ohne dass die Eigentümer etwas davon merken.
Ein Botnet ist selten nur „Problem der anderen“. Sehr häufig sind ganz normale Firmenrechner Teil davon. Ein Mitarbeiter öffnet einen infizierten Anhang. Ein schlecht gesicherter Server bleibt ungepatcht. Das Gerät wird Teil eines Botnets und arbeitet im Hintergrund für Angreifer.
Für das KMU selbst bleibt das oft lange unbemerkt. Der PC läuft langsamer. Die Internetleitung ist auffällig ausgelastet. Erst später zeigt sich der Schaden. Das eigene Netzwerk wird für DDoS‑Angriffe genutzt, Spam wird verschickt oder fremde Systeme werden angegriffen. Die IP‑Adresse des Unternehmens taucht auf Blacklists auf. E‑Mails kommen nicht mehr an.
Noch kritischer: Ein Botnet ist oft nur die erste Phase. Über den kompromittierten Rechner verschaffen sich Angreifer weitergehenden Zugriff. Daten werden ausgespäht. Zugänge gesammelt. Der eigentliche Angriff folgt zeitversetzt. Für Geschäftsführung und Office‑Management bedeutet das: Ein scheinbar technisches Thema wird schnell zu einem handfesten Geschäftsrisiko.
Der Schutz vor Botnets ist kein Einzelprodukt, sondern Teil eines Gesamtkonzepts. Die Kosten hängen unter anderem ab von:
Prävention ist hier deutlich günstiger als die Aufarbeitung eines Vorfalls.