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Definition

Disaster Recovery bezeichnet Maßnahmen und Konzepte, mit denen IT‑Systeme und Daten nach einem schwerwiegenden Ausfall rasch wiederhergestellt werden. Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb nach Ereignissen wie Cyberangriffen, Hardwaredefekten oder Stromausfällen kontrolliert und planbar wieder aufzunehmen.


Was bedeutet das konkret für KMU in Österreich?

Ein Server fällt aus. Ein Ransomware‑Angriff legt Systeme lahm. Ein Brand oder Wasserschaden trifft den Serverraum. In solchen Momenten entscheidet Disaster Recovery darüber, ob ein Unternehmen nach Stunden, Tagen oder Wochen wieder arbeitsfähig ist.

In einem Produktions‑ oder Handelsbetrieb hängen Aufträge, Lieferscheine und Buchhaltung oft an wenigen zentralen Systemen. Ohne vorbereitetes Disaster‑Recovery‑Konzept beginnt hektisches Improvisieren. Mit Disaster Recovery existiert ein klarer Plan: Welche Systeme werden zuerst wiederhergestellt, wo liegen die Daten, wie lange dauert es realistisch bis zum Neustart.

Bei Kanzleien, Steuerberatern oder Dienstleistern mit sensiblen Kundendaten geht es zusätzlich um Vertrauen und Haftung. Disaster Recovery stellt sicher, dass nicht nur Daten vorhanden sind, sondern auch ganze Systeme, Benutzerrechte und Anwendungen sauber zurückkommen. Entscheidend ist dabei nicht das Backup allein, sondern die Fähigkeit, den Betrieb strukturiert wieder hochzufahren.


Vorteile auf einen Blick

  • Verkürzt Ausfallzeiten nach IT‑Störungen deutlich.
  • Schafft klare Abläufe für den Ernstfall.
  • Sichert nicht nur Daten, sondern komplette Systeme.
  • Reduziert wirtschaftliche Schäden durch Stillstand.
  • Erhöht die Planbarkeit bei Krisen und Notfällen.

Typische Risiken bei Verzicht

  • Langer oder vollständiger Stillstand des Geschäftsbetriebs.
  • Daten sind zwar gesichert, Systeme aber nicht nutzbar.
  • Hoher Stress und Fehlentscheidungen im Notfall.
  • Vertragsstrafen, Umsatzausfälle oder Reputationsschäden.

Kostenfaktoren (Orientierung)

Die Aufwände für Disaster Recovery hängen von mehreren Faktoren ab. Relevant sind die Anzahl und Kritikalität der Systeme, die Datenmenge sowie die gewünschte Wiederherstellungszeit. Auch die vorhandene Server‑ oder Cloud‑Infrastruktur und die Frage, ob Test‑Wiederherstellungen regelmäßig durchgeführt werden, beeinflussen den Gesamtaufwand.


Weiterführender Link zu EBL

Mehr dazu, wie EBL Disaster Recovery für KMU in Wien und Niederösterreich umsetzt: Security Services