
Cyberangriffe auf kleine Unternehmen: Ein Ratgeber
Wie schütze ich mein kleines Unternehmen vor Cyberangriffen? Phishing, Ransomware, schwache Passwörter: konkrete Maßnahmen, die sofort wirken. Jetzt lesen.
IaaS (Infrastructure as a Service) bezeichnet ein Cloud‑Modell, bei dem Unternehmen IT‑Infrastruktur wie Server, Speicher und Netzwerke flexibel über das Internet nutzen. Die physische Hardware wird nicht selbst betrieben, sondern bei einem Cloud‑Anbieter bereitgestellt und nach Bedarf skaliert.
Der eigene Serverraum entfällt. Stattdessen laufen Server, Backup‑Systeme oder Testumgebungen in der Cloud. Rechenleistung und Speicher werden genau in jener Größe genutzt, die aktuell notwendig ist. Bei Wachstum wird erweitert. Bei geringem Bedarf wieder reduziert.
In einem KMU mit klassischem Fileserver oder Fachanwendungen ermöglicht IaaS den Umstieg von alter Hardware auf moderne Cloud‑Infrastruktur. Kein Austausch defekter Server mehr. Keine langen Lieferzeiten. Systeme können bei Bedarf innerhalb kurzer Zeit bereitgestellt oder angepasst werden.
Für Unternehmen mit erhöhten Sicherheits‑ oder Verfügbarkeitsanforderungen bietet IaaS zusätzliche Stabilität. Cloud‑Rechenzentren arbeiten redundant, mit Notstrom, Überwachung und klaren Sicherheitsstandards. Richtig geplant bedeutet IaaS mehr Kontrolle über Leistung und Verfügbarkeit, ohne selbst Infrastruktur betreiben zu müssen.
Die Kosten für IaaS hängen von mehreren Faktoren ab. Relevant sind die benötigte Rechenleistung, Speichergröße und Laufzeit der Systeme. Auch Backup‑Umfang, Sicherheitsanforderungen und Netzwerk‑Anbindungen beeinflussen den Aufwand. Entscheidend ist, welche Systeme dauerhaft laufen und welche nur zeitweise benötigt werden.